"Gesammelt um jeden Preis!"
Am 21. April 2023 eröffnet im Volkskundemuseum Wien die vom Nationalfonds unterstützte Ausstellung "Gesammelt um jeden Preis!", die sich der Frage widmet, warum Objekte durch den Nationalsozialismus ins Museum kamen und wie wir damit umgehen.
-
Bildmontage einiger Positive (vor 1924) aus der Sammlung von Anna und Konrad Mautner | pos/9425, pos/9426, pos/9514 bis pos/9520, pos/9525 bis pos/9529, pos/11518 bis 11524 und pos/12467/ab, 1938/39 inventarisiert | Scan: Fotosammlung (c) Volkskundemuseum Wien -
Bildmontage einiger Pfeifen (vor 1924) aus der Sammlung von Anna und Konrad Mautner | ÖMV/43883 bis ÖMV/43920, 1938 inventarisiert (c) Christa Knott/Volkskundemuseum Wien -
Bildmontage einiger gerahmter Kupferstiche (um 1740) aus der Sammlung von Anna und Konrad Mautner | ÖMV/44087 bis ÖMV/44115, 1939 inventarisiert. (c) Christa Knott/Volkskundemuseum Wien -
Autochrom „Frau in steirischer Tracht“ (vor 1924) aus der Sammlung von Anna und Konrad Mautner | dia/2077, 1938/39 inventarisiert | Scan: Fotosammlung (c) Volkskundemuseum Wien -
Retuschiertes Glasnegativ (vor 1924) aus der Sammlung von Anna und Konrad Mautner, abgebildet ist Konrad Mautner| neg/910, 1938/39 inventarisiert | Scan: Fotosammlung (c) Volkskundemuseum Wien -
Glasnegativ (vor 1924) aus der Sammlung von Anna und Konrad Mautner, abgebildet ist u.a. Konrad Mautners Schwester Marie Kalbeck in 'alter Gössler Tracht' | neg/875, 1938/39 inventarisiert | Scan: Fotosammlung (c) Volkskundemuseum Wien -
Jagdtrophäe (18. Jh.) aus der Sammlung von Anna und Konrad Mautner | ÖMV/43859, 1938 inventarisiert | Foto: dig/4671, Christa Knott (c) Volkskundemuseum Wien
Die Ausstellung handelt von NS-Raub, Recht und Rückgabe. Sie stellt die Erforschung des Erwerbs und der Herkunft von Dingen im Museum vor und geht deren Verbleibsgeschichten bis heute nach. Dabei werden die komplexen Abläufe der NS-Provenienzforschung und Restitution in Österreich einer breiten Öffentlichkeit in einer Ausstellung gezeigt. Im Zentrum steht die umfangreiche Sammlung Mautner, die vom Volkskundemuseum Wien an die rechtmäßigen Eigentümer*innen zurückgegeben wurde.
Der Nationalfonds unterstützt die Kunstrückgabe-Gremien des Bundes und der Stadt Wien bei der Erbensuche. Zudem betreibt er seit über 15 Jahren eine umfassende Online-Kunst-Datenbank mit Informationen zu mehr als 9.000 Objekten in öffentlichen Sammlungen und Museen des Bundes, der Stadt Wien, der Länder sowie weiterer Institutionen. Sie ermöglicht Opfern des NS-Kunstraubes oder deren Nachkommen, gezielt nach entzogenen und zur Rückstellung geeigneten Kunstobjekten zu suchen.
Die Kunstdatenbank des Nationalfonds enthält 329 Einträge zu Objekten im Volkskundemuseum Wien.