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Am 12. und 13. Juni 2017 wird an der Karl-Franzens-Universität in Graz eine Tagung zum Thema „Was bleibt? – Bibliothekarische NS-Provenienzforschung und der Umgang mit ihren Ergebnissen“ veranstaltet. Diese gilt als Abschlusskonferenz des seit 2011 laufenden Projekts zur Provenienzforschung der …

Seit 2004 betreibt die Universitätsbibliothek der Universität Wien NS-Provenienzforschung und überprüft die eigenen Bestände aus den Jahren 1938- 1945 auf eine bedenkliche Erwerbung. Im Mai 2017 ging die Universitätsbibliothek der Frage nach dem Umgang mit „treuhänderisch“ verwahrtem Kulturgut aus …

Der Nationalfonds unterzeichnete mit der Universität Wien einen Vertrag über "erblose" Raubkunst. Damit übergibt die Universität Wien jene Bücher und Objekte, bei denen keine Rechtsnachfolger gefunden werden konnten, dem Nationalfonds, um diese in der Folge wieder anzukaufen. Die …

Rund 11.500 Karteikarten des sogenannten Zentraldepot für beschlagnahmte Sammlungen, das sich ab Herbst 1938 in mehreren Räumen des 1. Stockwerks der Neuen Burg befand, haben sich in den Archiven des Kunsthistorischen Museums und des Bundesdenkmalamtes erhalten. Diese wichtigen Quellen zur …

Unter dem Titel „Neue Perspektiven der Provenienzforschung in Deutschland“ fand im November 2015 die erste Konferenz des Deutschen Zentrums für Kulturgutverluste in Berlin statt. Vor rund 350 TeilnehmerInnen eröffnete die Kulturstaatsministerin und Stiftungsratsvorsitzende Prof. Monika Grütters die …

Dr. Birgit Schwarz hielt im November 2015 einen Vortrag zum Thema „Sonderauftrag Ostmark.“ NS-Raubkunst für österreichische Museen“. Dieser fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Donnerstags in der Bibliothek“ an der Akademie der bildenden Künste Wien statt. In diesem Zusammenhang wurden die …

Als erstes Museum im deutschsprachigen Raum eröffnete das Technische Museum eine Dauerausstellung zu Raubkunst und Provenienzforschung. Unter dem Titel „Inventarnummer 1938“ werden Alltagsgegenstände, wie Autos, Möbel, Fotoapparate, Schreibmaschinen oder aber auch Musikinstrumente gezeigt, bei denen …

Mit Anfang des Jahres 2015 nahm das Deutsche Zentrum für Kulturgutverluste die Arbeit auf. Es handelt sich hierbei um eine Stiftung bürgerlichen Rechts, welche auf nationaler sowie internationaler Ebene als zentraler Ansprechpartner im Bereich der Provenienzforschung fungieren soll

Über die Datenbank "Lost Art" können sämtliche überlieferte Kataloge des Auktionshauses Weinmüller der Jahre 1936 bis 1944 öffentlich eingesehen werden.

Im Auftrag der Parlamentsdirektion führten von 2010 bis 2012 externe ExpertInnen des Vereins für wissenschaftliche und kulturelle Dienstleistungen unter der Leitung von Dr. Harald Wendelin umfassende Recherchen zur Provenienz der Bücher in der Parlamentsbibliothek durch.